

Eröffnungsbilanz der Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg
Die Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg hat als eine der ersten Kommunen in Hessen im Rahmen der Einführung des Neuen Kommunalen Rechungs- und Steuerungssystem (NKRS) die doppelte Buchführung in Konten (Doppik) eingeführt. Die Doppik hat das bisherige kamerale Rechungswesen, das nur Einzahlungen und Auszahlungen betrachtete, abgelöst.
Mit der Doppik einher geht eine komplette Vermögens- und Schuldenbetrachtung, die sich künftig in der kommunalen Bilanz wiederspiegelt.
Die Eröffnungsbilanz zeigt auf der Aktivseite das gemeindliche Vermögen (z. B. Grundstücke, Gebäude, Fahrzeuge, Maschinen, aber auch Straßen, Wege und Plätze, Beteiligungen und Forderungen), auf der Passivseite die Finanzierung des Vermögens durch Eigen- und Fremdkapital.
Ginsheim-Gustavsburg hat als eine der ersten Kommunen in Hessen bereits weit vor dem gesetzlich vorgeschriebenen Termin (01.01.2009) eine Eröffnungsbilanz aufgestellt; Stichtag hierfür war der 01.01.2005.
Inzwischen wurde die Eröffnungsbilanz vom Fachbereich Revision des Kreises Groß-Gerau geprüft; die Gemeindevertretung hat die geprüfte Eröffnungsbilanz in ihrer Sitzung am 27.09.2007 beschlossen.
Künftig hat die Gemeinde zum Abschluss eines jeden Rechnungsjahres eine Schlussbilanz zum 31.12. aufzustellen.
![]() |